Donnerstag, 17. September 2026

Ein heilsamer Arztbesuch


Ein heilsamer Arztbesuch

... schafft keine Wunder,
... man fühlt sich jedoch verstanden und nicht mehr allein,
... man geht mit mehr Fachwissen raus als rein,
... man wird zur Selbsthilfe ermächtigt und hat wieder Ideen, wo man selbst noch recherchieren könnte,
... man redet gemeinsam über sinnvolle Massnahmen und Werte - und entscheidet mit
... man wird auch etwas beruhigt.

Das alles durfte ich letzte Woche
mal wieder erleben.

Ich selbst sehe nun wieder klarer und werde mich dem Rest meiner Gürtelrose eher ganzheitlich widmen. Die Sanum Therapie und Heilpilze haben mir bereits bei dem EBV geholfen. Warum sollten sie mich jetzt im Stich lassen?

Die "Wut-Ärztin: Ein Geschäftsmodell"?

 
Gestern hat wirklich eine Frau geschafft, mich zutiefst zu enttäuschen. 

Jeder erinnert sich hier sicherlich an die "Wut"-Ärztin, die in einer Talk-Show mit Merz aneinander geraten ist - und bei der man das Gefühl hatte, dass da eine Frau versteht, wovon sie spricht.


Nun habe ich jedoch folgendes erfahren:


"Dr. Bea Kinderarzt" ist eine Marke, unter der diese seit 2023 versucht, als Medfluencerin und Coach Fuß zu fassen. Zumindest nach ihrer LinkedIn-Biografie war sie in Deutschland zuvor maximal (!) ein Jahr in verschiedenen Praxen als angestellte Kinderärztin tätig. Die Inhalte Ihrer Website dienten immer nur der allgemeinen Information und Gesundheitsbildung für Eltern. Sie ersetzten keine kinderärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Damit entsprachen ihre Aussagen bei Merz auch nicht der Wahrheit. Denn dort machte sie den Anschein, als Ärztin in einer realen Praxis zu behandeln. Den Unique Selling Point als Medfluencerin hat sie durch ihren Auftritt in der Talkshow jedoch gefunden (Kritik an einem System, das sie angesichts ihrer Biografie von innen garnicht wirklich kennen kann).

Seitdem sammelte sie nicht weniger als 186.000 Euro an "Spenden" für ihre Demo ein, um direkt danach ein Geschäftsmodell zu starten mit Meilensteinsystem, das ihr einen Bruttoumsatz von 2,3 Mio. Euro im Jahr verspricht: https://mut-aerztin.de/mitglied-werden

Sie hat für ihr Engagement als logischen Schluss jedoch keinen Verein gegründet, dessen Gemeinnützigkeit regelmäßig vom Finanzamt geprüft werden würde.

Stattdessen bietet sie Aktivismus als Dienstleistung, für die man eine Vertragsbeziehung nach BGB eingeht, allerdings ohne hinreichend akzeptable Gegenleistung. Keine Überprüfbarkeit, keine steuerliche Absetzbarkeit. Das Geld landet bei ihr als Unternehmensumsatz, nicht als Spende.

Ich gebe zu, dass ich persönlich ziemlich fassungslos bin. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Gesellschaftliches Engagement auf Bezahlung und mit Gewinn ist für mich keine Option. 

Trotzdem habe ich das alles nun so neutral formuliert wie möglich - ohne eine Wertung abzugeben. Jeder darf sich selbst ein eigenes Bild machen und eine eigene Meinung über ein solches Vorgehen bilden.

Stattdessen lasse ich Thomas Dudzak reden, die bessere Worte für das aktuelle Geschehen fand:

"Die Mechanik funktioniert über künstliche Verknappung und die Verwertung von Betroffenheit. 
Statt organisierte, kollektive und demokratisch legitimierte Strukturen aufzubauen, werden selbstverständlichste Kommunikationsformate als Belohnung hinter riesige Bezahlschranken gelegt. 
Das ist ein bisschen wie OnlyFans für Aktivismus. Zahlen für das gute Gewissen. Glauben, Teil einer Bewegung zu sein, dabei ist man nur Kunde wie beim Streamingdienstleister. 
Schöne neue Aktivismuswelt. Hinter der Fassade einer "unabhängigen Plattform" steht ein einfacher Sales-Funnel aus Standard-Marketing-Bausteinen. Rechtlich gedeckt, aber ethisch hochgradig fragwürdig: Aufmerksamkeits-Ökonomie, die gesellschaftliche Krisen in dauerhafte private Einnahmen übersetzt."

Bezisterim


Die Ankündigungen des Pharmaunternehmens BioVie hinsichtlich des Ergebnisses der Phase-2-Studie zu seinem Medikament Bezisterim gegen Long Covid schlagen gerade Wellen - wobei die Hoffnung in der ME/CFS-Community nicht der Reaktion an der Börse entspricht. Aber dazu unten mehr.

Eine kurze Zusammenfassung:

a)
Die Pressemitteilung des Unternehmens besagt folgendes:
Obwohl die Primäranalyse keine signifikante Wirkung zeigte, deutete eine Analyse in Untergruppen mit starker Symptombelastung auf eine Verbesserung hin.

b)
Bezisterim ist ein synthetisches Derivat von Androstenetriol, einer Steroidvorstufe. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und soll die Insulinresistenz senken sowie Entzündungsprozesse dämpfen.
c) Es handelte sich um eine Phase-2-Studie, also eine vorläufige und kleinere Untersuchung mit 203 Post-Covid-Patienten. Sie dient dazu, die Wirkungen des Medikaments zu untersuchen, nicht aber zu bestätigen, ob es wirkt oder nicht.

d) Bisher ist nur die Pressemitteilung des Unternehmens in den sozialen Medien auffindbar. Eine vollständige, von Wissenschaftlern begutachtete Veröffentlichung, in der die endgültigen Studienergebnisse veröffentlich wurden, liegt noch nicht vor.

e) Die wichtigsten Ergebnisse sind in einer Tabelle aufgeführt:
Laut ME/CFS science zeigt die Tabelle standardisierte Effekte für 22 Endpunkte, ausgedrückt in Standardabweichungen (eine gängige Faustregel lautet: 0,8 ist groß, 0,5 mittel und 0,2 klein). Bei keinem Endpunkt zeigte sich ein statistisch signifikanter Effekt des Medikaments im Vergleich zu Placebo. Die Schlussfolgerung, dass für Bezisterim bereits eine Wirksamkeit bei der gesamten Long-COVID-Population nachgewiesen wurde, wäre daher falsch.

f) Man sieht laut ME/CFS science, dass dies in den breiten Konfidenzintervallen liegt: Die Linien reichen von klein bis groß und kreuzen alle die 0. Während also die meisten Endpunkte für die Behandlung sprechen, besteht große Unsicherheit hinsichtlich des Effekts, und keiner liefert eindeutige Belege.

g) BioVie verweist jedoch auf Ergebnisse von Subgruppenanalysen. Wenn man den Vergleich auf Teilnehmer beschränkt, die zu Studienbeginn einen hohen Symptom-Score aufwiesen, fanden sie tatsächlich Effekte zugunsten von Bezisterim (allerdings immer noch mit großen Konfidenzintervallen). 

Nach Angaben des Unternehmens waren diese Untergruppen bereits vor der Aufhebung der Verblindung der Studie im statistischen Analyseplan definiert worden, und etwa 78 % der Teilnehmer gehörten mindestens einer dieser Untergruppen an.

h) ME/CFS Science bleibt jedoch kritisch:
- War diese Analyse im Voraus geplant, oder hat man in den Daten nach einem positiven Ergebnis gesucht?
- Denn diese ist weder im Protokoll noch in der Studienregistrierung ersichtlich. BioVie wiederum gibt an, dass die Analyse in den bei der FDA eingereichten Unterlagen vorab festgelegt war.

i) ME/CFS science zeigt zudem auf, dass die meisten Endpunkte zugunsten der Bezisterim-Gruppe ausfallen. Obwohl Berichten zufolge nur wenige Nebenwirkungen auftraten, fragen sich außenstehende Wissenschafter, ob bei einigen Fällen die Verblindung durchbrochen wurde, sodass die Patienten wussten, dass sie das Medikament erhielten. Das ist eine potenzielle Einschränkung.

j) Das Unternehmen selbst weist darauf hin, dass diese Ergebnisse in einer zukünftigen Studie mit ausreichender statistischer Aussagekraft bestätigt werden müssen. Ein positives Signal in einer vorab festgelegten Untergruppe ist nicht gleichbedeutend mit einer erfolgreichen bestätigenden Phase-3-Studie.

h) Nun kommen wir zur Reaktion des Marktes und der Glaubwürdigkeit des Unternehmens:
Der Aktienkurs des Unternehmens fiel nach der Bekanntgabe um ca. 20 %, was darauf hindeutet, dass die Anleger von der Subgruppenanalyse nicht überzeugt waren. Dies ähnelt dem, was im August bei der Phase-2-Studie mit Bezisterim zur Parkinson-Krankheit geschah. Hinzu kommt, dass das Unternehmen eine problematische Vergangenheit mit einer gescheiterten Phase-3-Studie zur Alzheimer-Krankheit, Rechtsstreitigkeiten und einem umstrittenen (ehemaligen) CEO hat.

Quelle: ME/CFS science, Manuel Ruiz-Pablos, diverse Börsennachrichten, übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Fazit:
Für Euphorie und Jubelrufe ist es deutlich zu früh. Zumindest sollten zuerst einmal die vollständigen Studienergebnisse in wissenschaftlicher Form vorliegen, um sich ein genaueres Bild machen zu können. 


Dienstag, 15. September 2026

Wie sollte ein Rettungsdienst mit ME/CFS-Erkrankten umgehen?

 


Christoph Trockel ist ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Neumünster bei der Berufsfeuerwehr Neumünster. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er derzeit die ersten Einsatz-Algorithmen und Schulungen für Rettungskräfte im Umgang mit ME/CFS-Betroffenen – etwas, das es in Deutschland bisher nicht gab.

– warum das Thema ME/CFS so lange übersehen wurde
– wie Rettungsdienste künftig besser helfen können
– und was es braucht, damit Verständnis zu Veränderung wird. 

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall 


Vorstellung der Studie MARK-ME mit dem Ziel der objektiven Biomarker



Die ME/CFS Research Organisation stellte heute ihr aktuell siebtes und letztes von sieben neu geförderten ME/CFS-Forschungsprojekten vor:

MARK-ME am Berlin Institute of Health Charité - Universitätsmedizin Berlin​.
Bei dieser Studie geht es um objektive diagnostische Biomarker, welche die bisher rein klinische Diagnostik ergänzen sollen. Dabei geht es v.a. auch darum, Unsicherheiten und Verzögerungen zu verringern. Die Biomarker sollen zudemals Messgrößen für klinische Studien dienen.

MARK-ME entwickelt minimale Biomarker-Panels für Diagnose und biologische Stratifizierung. Aufbauend auf bestehenden hochdimensionalen Immun- und Proteomikdaten identifiziert das Projekt per Machine Learning jene Biomarker-Kombinationen mit der höchsten diagnostischen Leistungsfähigkeit. Komplexe biologische Signaturen werden so auf wenige aussagekräftige Marker reduziert.

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Birgit Sawitzki
Organisation: Berlin Institute of Health (BIH) Charité
Förderzeitraum: September 2026–August 2028

Mehr Informationen findest Du hier


Fazit: 
Ein entscheidender Schritt, auf den viele schon längst warten (wobei ich überzeugt bin, dass es durch die vielen Untergruppen auch hier wiederum unterschiedliche Biomarker geben wird, was hoffentlich die Studie auch im Blick hat)

Stellungnahme aus Versorgung und Wissenschaft für eine differenzierte, respektvolle und sachlich angemessene Haltung gegenüber ME/CFS-Betroffenen

 



In einer gemeinsamen Stellungnahme aus Versorgung und Wissenschaft haben sich über 30 UnterzeichnerInnen aus Psychotherapie und Wissenschaft für eine differenzierte, respektvolle und sachlich angemessene Haltung gegenüber ME/CFS-Betroffenen ausgesprochen.

Damit stellen sie sich klar gegen die veröffentlichen Schriften von Köllner und Co, die einige Patientenverbände bereits zu Recht kritisert haben (siehe dazu auch: Psychiatrisierung von ME/CFS). 

"Vor diesem Hintergrund befremden uns insbesondere Darstellungen, die Menschen mit ME/CFS eine „kämpferisch-vorwürfliche Note“ zuschreiben, „Aggressivität“ von Betroffenen als charakteristisches Problem hervorheben oder diese Patientengruppe anderweitig als insgesamt „schwierig“ rahmen. Durch solche pauschalisierenden Aussagen werden einzelne negative Erfahrungen zu einer vermeintlichen Besonderheit dieser Patientengruppe verdichtet, während unsere Erfahrungen in Praxis und Forschung dafür keinerlei Grundlage bieten. Solche Darstellungen können unbegründetes Misstrauen gegenüber den Erkrankten fördern, eine vorschnelle Psychologisierung körperlicher Beschwerden begünstigen und dazu beitragen, dass medizinische Anliegen nicht unvoreingenommen geprüft werden. Damit
erschweren sie die ohnehin unzureichende Versorgung von Menschen mit ME/CFS."

Die Stellungnahme finden Sie hier

Samstag, 12. September 2026

Crash nach Aciclovir



Seit einigen Tagen weiß ich, dass Aciclovir mit den heftigen Nebenwirkungen bei mir einen heftigen Crash ausgelöst hat. Mein autonomes Nervensystem war tagelang außer Rand und Band, meine Nieren arbeiteten nicht mehr richtig und das Wasser lagerte sich im Körper ein, was bei mir immer zur Taubheit meines rechten Fußes und der Zuspitzung meines S1-Syndroms führt. Starke körperliche Schwäche, Schmerzen und Erkältungssymptome kamen hinzu.

Im umgangssprachlichen Bereich würde man wahrscheinlich von einer Herxheimer Reaktion sprechen - auch wenn diese eigentlich nur auf Bakterien zutrifft.

Dr. Kacik informiert übrigens in einem neuen Podcast-Interview (https://www.fasynation.de/der-podcast-zum-chronischen-erschoepfungssyndrom-me-cfs/) darüber, dass er inzwischen die Virostatika nur noch in sehr niedrigen Dosierungen bei mehreren Gürtelrosen-Schüben verschreibt und bei EBV darauf verzichtet. Das war vor einigen Jahren noch anders (damals verordnete er mir Valaciclovir in hohen Dosen, worauf ich dann jedoch aus einem Bauchgefühl heraus verzichtete).  

Noch bin ich nicht über den Berg, auch wenn sich mein Nervensystem langsam beruhigt - und eine leichte Lymphdrainage heute etwas Besserung brachte. Daher ist weitere Schonung angesagt - bis auf Weiteres.

Wie immer macht ein solcher Crash Angst - und es braucht einmal wieder unfassbar viel Mut, Zweckoptimismus und Zuversicht, um diese Situation auszuhalten - und fest daran zu glauben, dass es auch dieses Mal einigermaßen gut ausgehen wird.

Und wie immer frage ich mich nach über 24 Jahren mit dieser Erkrankung, woher ich die Kraft noch hernehme. Es ist erstaunlich, was ein Mensch aushalten kann.

Freitag, 11. September 2026

Long Covid did not come of nowhere

 



Wer sich mit der Geschichte der postinfektiösen Erkrankungen näher beschäftigen möchte, findet in dem Artikel Long Covid did not come out of nowhere von Manuel Ruis-Pablos tiefergehende Informationen.

Beim Lesen wird schnell klar, dass ME/CFS und Post Covid wahrscheinlich eine sehr viel längere Geschichte - und mehr ähnliche Geschwistererkrankungen - haben, als viele denken. 

Allergie- und Endoskopietagung am 9. und 10. Oktober des VAEM e.V.

 



Interessierte können sich auch in diesem Jahr kostenlos zur jährlichen Allergie- und Endoskopietagung am 9. und 10. Oktober anmelden. Organisiert und durchgeführt wird diese am Malteser Waldkrankenhaus Erlangen mit dem Verein für Allergie- und Endoskopieforschung am Menschen (VAEM e. V.). MCAS nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. 

Beim Patiententag am Freitag, 9. Oktober 2026 referieren ab 13 Uhr renommierte ÄrztInnen. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden haben Sie bei „Meet the Expert“ die Möglichkeit, persönliche Fragen direkt mit Spezialistinnen und Spezialisten zu besprechen.

Am 10. Oktober findet der Ärztetag statt. Auch hier können in Round Tables individuelle Fragestellungen und komplexe Patientenfälle direkt mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten diskutiert werden.

Mehr Informationen und die Anmeldemöglichkeit findet Ihr hier: https://allergietagung.de/

Donnerstag, 10. September 2026

Prusty: Voraussetzungen für die internationale ME/CFS- und Post Covid-Forschung



Prusty, einer der anerkanntesten Forscher zu ME/CFS und Post Covid, hat sich einmal wieder gemeldet.


Er nennt in einem neuen Aufsatz entscheidende Voraussetzungen für die weitere internationale Forschung, die aktuell noch nicht gegeben sind.

- PEM muss als zentrales Krankheitsmerkmal anerkannt und bewertet werden, anstatt diese Erkrankungen auf „Müdigkeit“ zu reduzieren.


- Bei der Patientenbeurteilung müssen subjektive Erfahrungen, wo immer angemessen, mit messbaren funktionellen und physiologischen Untersuchungen kombiniert werden.


- Die Untersuchungen müssen patientenzentriert bleiben und der Sicherheit Vorrang einräumen. Anspruchsvollere Verfahren sollten nur dann eingeführt werden, wenn dies klinisch oder wissenschaftlich gerechtfertigt ist, insbesondere wenn die Anstrengung selbst die Symptome verschlimmern könnte.

- Standardisierung ist unerlässlich. Ein gemeinsamer Rahmen wird den Vergleich von Kohorten über Länder und Studien hinweg erleichtern, die Reproduzierbarkeit verbessern und letztlich dazu beitragen, klinische Phänotypen mit neuen molekularen und mechanistischen Erkenntnissen zu verknüpfen.
 
Zitiert aus:
Myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome and overlapping post-acute infection syndromes: international expert consensus framework for diagnostic standardization


Ein Außenstehender würde hier verwundert mit den Achseln zucken und sich fragen: 
"Warum wird das nicht schon längst gemacht?"
 
Die Betroffenen - und v.a. die Erfahrenen - wissen, dass bei einem Großteil der psychosomatischen Forschung sowie der Brain Retraining-Umfragen diese Voraussetzungen nicht gegeben sind. 

Und auch in der aktuellen Studie zu Buprionon haben sich die Forschenden für "Müdigkeit" in den Einschlusskriterien entschieden. PEM/ PENE wird mit keinem Wort genannt.

Gleichzeitig wird z.B. bei den Studien um Immunadsorption, BC007 etc. deutlich, dass selbst die deutschen Institute bisher noch nicht in der Lage zu sein scheinen, sich über gemeinsame Standards (wie z.B. Einschlusskriterien) zu einigen.
 
Es wird höchste Zeit, dass Prustys Forderungen erfüllt werden.

Podcast zur Magellan-Studie bei MCAS

Anbei ein Podcast zur Magellan-Studie bei MCAS , die von Dr. Nina Kreddig angeleitet wurde.  Ich bitte bei der Umfrage zu beachten, dass hie...