Das erste Forschungsprojekt im Rahmen der Forschungsdekade zu postinfektiösen Erkrankungen (PE) wurde bewilligt! Es hat den Namen NAKO-PAIS erhalten.
Ziel des vorliegenden Vorhabens ist die Erweiterung der Datenbasis auf drei Ebenen:
1. Bei 25.000 NAKO-Teilnehmenden ohne Erkrankungen sollen Informationen zum Erbgut (Ganzgenom) und zu einer breiten Palette an Antikörpern gegen relevante Erreger von Infektionskrankheiten erhoben werden.
2. Erbgut und Antikörper für etwa 20.000 NAKO‑Teilnehmende mit gesicherter PE bzw. ME/CFS sollen bestimmt werden, um die medizinische Datengrundlage über Erkrankte zu verbessern.
3. 4.250 PE‑Erkrankte und 4.250 Nicht-Erkrankte sollen für eine Fall-Kontroll-Studie umfassend molekular charakterisiert werden: Geplant sind Erbgut- und Antikörperanalysen auch Autoantikörperbestimmungen sowie weitere Laboranalysen auf verschiedenen molekularen Ebenen.
Die im Projekt erzeugten Daten sollen der Forschung zu postinfektiösen Erkrankungen über eine sichere Datenverarbeitungsumgebung zur Verfügung gestellt werden.
Das Projekt läuft über drei Jahre und wird knapp 28 Mio. EUR kosten.
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