Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS (ÖG ME/CFS) hat scharfe Kritik am Umgang des Gesundheitsministeriums mit ME/CFS und postakuten Infektionssyndromen (PAIS) geübt.
Trotz dringenden Handlungsbedarfs wurden Gespräche mit Betroffenenvertretungen in diesem Jahr nicht fortgesetzt, deren ausgewiesene Expertise nicht ausreichend eingebunden und notwendige strukturelle Reformen nicht konsequent verfolgt.
Kritisch sieht die ÖG ME/CFS auch aktuelle Fortbildungsaktivitäten des Gesundheitsministeriums, wo das eigens eingerichtete Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome nicht vertreten ist. Stattdessen werden Referenten eingeladen, deren bisherige Positionierungen zu ME/CFS erhebliche fachliche Kritik hervorgerufen haben.
Daher fordert die ÖG ME/CFS eine klare Kurskorrektur. Ob diese erfolgen wird, nachdem die letzten Anfragen noch nicht einmal beantwortet wurden, ist fraglich.
Fortsetzung des leidigen Themas folgt...
