Laut ME/CFS science zeigen jüngste Studien auf, dass wissenschaftlicher Ergebnisse wesentlich häufiger gefälscht und manipuliert werden als bisher angenommen. Inzwischen muss man davon ausgehen, dass etwa jede siebte wissenschaftliche Arbeit gefälscht ist.
In dem Zusammenhang erläutert ME/CFS science in einem umfassenden Artikel auf, wie Manipulationen und Fälschungen aufgedeckt werden können, wie Paper mills arbeiten und welche Verbesserungsmaßnahmen getroffen werden (https://mecfsscience.org/how-many-scientific-papers-are-fake/)
Was bedeutet das für die ME/CFS-Literatur?
Angesicht dieser Zahlen stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die ME/CFS-Literatur
auch von „Paper Mills“ und betrügerischen Studien betroffen ist. “
ME/CFS science hat bisher folgende Erfahrungen gemacht:
ME/CFS-Studien sind oft aufgrund eines fehlerhaften Designs oder
methodischer Schwächen unzuverlässig sind und nicht wegen gefälschter Daten (Anmerkung
der Autorin: BC007 sowie Immunadsorption sind dafür bekannte Beispiele in Deutschland).
Es könnte jedoch sein, dass einige problematische Arbeiten unentdeckt
geblieben sind, weil nicht genügend Experten darauf geachtet haben.
Für alle, die sich mehr für die Geschichte und den aktuellen Umgang mit
Studienfälschungen interessieren, werde ich den Artikel von ME/CFS science in
einem separaten Blogbeitrag übersetzen und so kurz wie möglich zusammenfassen.
