Dienstag, 20. Januar 2026
"Alles hat seine Zeit": Warum Abstand von Selbsthilfegruppen auch gut tun kann
Im letzten Jahr habe ich mich aus einem sehr starken Bauchgefühl heraus aus fast allen Selbsthilfegruppen abgemeldet, die mich über Jahre begleitet haben. Es war keine Kurzschlussentscheidung, sondern ein Denk- und Fühlprozess über viele Monate - in dem ich schrittweise "ausstieg".
In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich an einem Punkt angelangt bin, an dem ich meist "zuviel" weiß. Wenn man sich wie ich schon seit Jahren intensiv mit allen möglichen Themen aus der Psycho- bzw. Traumatherapie sowie der ganzheitlichen und funktionellen Medizin beschäftigt sowie über einen recht hohen Kenntnisstand bezüglich ME/CFS, MCAS und all den Begleiterkrankungen verfügt, dann ist man irgendwann "drüber". So erging es nicht nur mir, sondern auch anderen Betroffenen, die ich gut kenne.
Viele Fragen berührten mich nicht mehr, da ich sie in meinem Kopf sowie in den Foren schon zig mal durchgekaut hatte. Im Gegenteil: Ich ärgerte mich eher darüber, dass viele die Suchfunktion nicht nutzen, die so wertvolle Hinweise gibt und verhindert, dass Themen zum x. Mal durchgekaut werden.
Andere Diskussionen, die z.T. mit einer sehr starken Schwarz-Weiß-Sicht geführt wurden und kaum differenzierte Meinungen zuließen, belasteteten mich zutiefst. Ich bin ein sehr kritischer Mensch, der jede Frage mit allen Pro und Contras beleuchtet - musste jedoch feststellen, dass das teilweise eher als Angriff gesehen wird. Da ich helfen wollte, hielt ich das lange Zeit aus. Aber irgendwann fragte ich mich zurecht, warum ich das noch akzeptieren soll.
Und nicht zuletzt merkte ich, wie sehr ich mich von den sozialen Medien abhängig machte - obwohl viele Gruppen mir kaum mehr Mehrwert brachten.
Die sozialen Medien bieten Vorteile, die ich nicht missen möchte - aber sie haben auch ein gewisses Suchtpotential, das nicht zu leugnen ist. PC und Smartphone sind zudem nicht wirklich geeignete Werkzeuge, um ein konsequentes Pacing zu gestalten. Und auch wenn ich täglich immer viele Pausen einlegte, so reichten mir diese irgendwann nicht mehr aus. Meine Seele und mein autonomes Nervensystem verlangten nach noch mehr Ruhe, noch mehr Abstand. Sie verlangte nach Puzzeln, Büchern, Ruhe, frischer Luft, langsamen Bewegungen und Abstand. Und sie brauchte nach den Jahren der intensiven Beschäftigung mit all den Themen eine Pause.
Da ich im realen Alltag zudem mit vielerlei Problemen und Belastungen zu tun hatte (u.a. ein Tod einer sehr nahen Familienangehörigen mit allen Konsequenzen), war dies umso wichtiger.
Diesen Abstand gönne ich mir bis heute. Und mir wird gerade in den letzten Tagen, in denen mir bei FB wieder mehr Long Covid- und ME/CFS-Themen und -Beiträge in die Timeline gespült werden, bewusst, wie wichtig er ist. Vieles, was ich früher täglich mehrmals las und so mittrug, zieht mich heute sehr schnell runter.
Kurz:
Ich brauche aktuell nach wie vor den Abstand, um mich wieder mehr auf mein Leben außerhalb meiner vielen Erkrankungen konzentrieren zu können.
Eventuell wird sich das irgendwann wieder ändern. Aber noch nicht jetzt!
Daher mein Tipp:
Schaut gut auf Euch und achtet auf die Warnsignale.
Legt das Smartphone oft und lang genug beiseit, auch wenn es das einzige Kontaktmittel zu Eurer Umwelt ist.Ihr braucht auch die Zeit für Euch!
Montag, 12. Mai 2025
Amifampridin (Firdapse)
Eine Studie über die Behandlung von Post-COVID-Syndrom (PCS) mit Amifampridin macht Hoffnung:
Bei fünf PatientInnen führte die Einnahme von Amifampridin zur Normalisierung des gesteigerten Schlafbedürfnisses und zu einer Erhöhung des Bell-Scores.
Dies wurde durch eine doppelblinde Absetzstudie bestätigt. Die Ergebnisse liefern starke Hinweise auf die Wirksamkeit von Amifampridin bei Post Covid.
Leider ist das Medikament jedoch sehr teuer, sodass der Offlabel-Use für die meisten Betroffenen unmöglich sein dürfte. Daher ist es umso wichtiger, dass zu diesem Medikament in Zusammenhang zu Lost Covid und ME/CFS mehr geforscht wird.
Eine weitere randomisierte Doppelblindstudie ist zumindest bereits geplant, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Siehe auch:
Reduced Fatigue Symptoms in the Post-COVID Syndrome With Amifampridine: A Collective Casuistry With Double-Blind Discontinuation Trials
Kleine Studie, große Hoffnung: Amifampridin könnte Post-COVID-Erschöpfung lindern
ME/CFS Awareness: Pressberichte
Anlässlich des alljährlichen ME/CFS-Awareness-Tages sind wieder einige Berichte über ME/CFS in den Medien erschienen. Einige davon finden Sie unter den genannten Links.
Die Medien sind nicht schuld daran, dass nach wie vor für ME/CFS- und Long Covid-Erkrankte keine adäquate Versorgung, keine Medikamente sowie keine Leistungen (Pflege-, EM-Rente etc.) vorliegt.
Kranken- und Pflegekassen sowie Sozialämter erkennen jedoch die Erkrankung nach wie vor sehr selten an. Der Therapie-Kompass, der unter der Leitung des früheren Gesundheitsministers Lauterbach entwickelt wurde, wartet nach wie vor auf die offizielle Freigabe.
Und auch wenn beide Erkrankungen wieder im Koalitionsvertrag genannt werden, so hakt es an der medinizinischen und politischen Front doch nach wie vor gewaltig.
Forschung zu ME/CFS: 40 Jahre Rückstand aufholen
Leben mit der Krankheit ME/CFS: "Es waren Höllenqualen"
Erschöpfungssyndrom: Was ist ME/CFS und was bedeutet es für Erkrankte?
ME/CFS: Sterben bei lebendigem Leib
Long Covid und ME/CFS kosten die Gesellschaft jährlich 60 Milliarden Euro
Neurologische Erkrankung ME/CFS: Betroffene fordern mehr Hilfe
Donnerstag, 20. Februar 2025
Umfrage zur Versorgungssituation von Long/ Post Covid-, Post Vacc- und ME/CFS-Erkrankten
Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen organisiert zurzeit eine anonymisierte Umfrage zur Versorgung von Erkrankten.
Der Fragebogen dauert etwa 10 min., sodass auch schwerer Erkrankte die Möglichkeit haben, an der Befragung teilzunehmen.
Hier finden Sie den Link zur Befragung!
Machen Sie mit!!!
Das Reactive-Programm
Während andere Weihnachten und Sylvester feierten, lagen mein Mann und ich mit einer schweren Corona-Erkrankung im Bett. Wir waren bemerkenswerte drei Wochen positiv, was erschreckend war.
Und während mein Mann recht schnell wieder auf ein akzeptables Level kam, so dauerte es bei mir viel, viel länger. V.a. hatte ich mit völlig neuen Symptomen zu kämpfen wie sehr schnellem Puls auf alle möglichen Reize und bei Spaziergängen. Die Angst, dass ich aus dem Tal nicht mehr herauskomme, war groß (und meldet sich auch heute noch manchmal).
Ich entschied mich daher für das reactive-Programm:
Das Programm beruht nicht nur auf der Dysregulation des Nervensystems und dem Brain Retraining, sondern erklärt v.a. auch, wie das Nervensystem einerseits beruhigt werden kann - und wie andererseits eine Leistungssteigerung erzielt werden kann.
Dieses Programm verfolge ich nun seit einigen Wochen. Gerade zu Beginn, als ich nur ein paar Meter schleichen konnte, um wieder stehen bleiben zu müssen, half es mir sehr.
Da hatte ich natürlich das Glück, dass mein Osteopath mir das nochmals sehr klar erklärte als Ergänzung (und mir deutlich machte, dass das auf fast alle Menschen zutrifft - und nur bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer geht). Er war früher Physiotherapeut beim HSV, kannte sich daher auch mit Rekonvaleszenz etc. recht gut aus.
Das nahm mir ein wenig die Angst - v.a. nachdem ich dann auch als Beweis ein EKG schreiben ließ und bei einer Lungenärztin war, wo alles o.B. war. Mit diesem Wissen konnte ich auch sehr viel befreiter z.B. die Somatic Experiencing-Übungen und das Brain Retraining durchführen.
Inzwischen habe ich mich auch wieder beim Spaziergang und den alltäglichen Aktivitäten vom Pulsoximeter emanzipiert, das bei sonnigem Wetter sowieso nicht richtig funktioniert. Da hat mir meine Physiotherapeutin wieder gut zugeredet. Bei meinen Muskelaufbau-Übungen wiederum bin ich noch vorsichtig, arbeite mich jedoch langsam ein - und kontrolliere noch sehr viel.
Mittwoch, 12. Februar 2025
Akute Corona-Infektion: Was ist bei Paxlovid zu beachten?
Das, wovor ich immer Angst hatte, ist passiert: Vor Weihnachten steckte mich mein Mann mit Corona an. Ich entwickelte sehr schnell schwere Symptome, erreichte aber zum Glück noch meinen Hausarzt, der mir aufgrund meiner Vorerkrankungen sofort Paxlovid verschrieben hat. Es half mir sehr, auch wenn ich letztlich fast drei Wochen positiv war und auch danach sehr lange brauchte, um wieder auf die Beine zu kommen.
Paxlovid zählt zu den antiviralen Medikamenten und besteht aus zwei aktiven Substanzen: Nirmatrelvir (PF-07321332) und Ritonavir.
Diese
Kombination bremst die Vermehrung von Sars-CoV-2 und unterstützt den Körper, das Coronavirus selbstständig zu bekämpfen - was bei Risikopatienten zu einem weniger schweren und kürzeren Krankheitsverlauf verhilft.
Viele Ärzte verschreiben dieses Medikament aufgrund der zahlreichen Wechselwirkungen jedoch sehr ungern. Daher ergibt es Sinn, sich vorab mit der eigenen Dauer- und Bedarfsmedikation und den Wechselwirkungen zu Paxlovid auseinandersetzen, um im Ernstfall zu wissen, ob eine Einnahme möglich wäre (siehe obige Grafik).
Die klare Darstellung dieser Grafik finden Sie unter dem link
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-wechselwirkungen-gibt-es-mit-paxlovid-131015/seite/2/?cHash=7a2f1644573bbfccf7bc9d3d44d99b33
Freitag, 24. Januar 2025
Dokumentar-Filmtipp: ARTE am 25.02. um 22.40 h: "Chronisch krank - chronisch ignoriert"
Triggerwarnung!
Ein wichtiger Film - für alle Außenstehenden!
Für Betroffene könnte er zu schweren Crashs führen. Daher bitte ich Sie als Erkrankte, sich wirklich gut zu überlegen, ob Sie sich den Film anschauen wollen.
Der Film berichtet u.a. über schwer erkrankte Betroffene und ihre Angehörigen. Es geht v.a. um Betroffene, die weder sprechen noch sitzen können und/ oder seit Jahren im Dunkeln liegen. Andere sitzen im Rollstuhl und sind arbeitsunfähig. Alle sind aus ihrem Leben gerissen worden.
In diesem Zusammenhang greift der Film auch das letzte Tabu auf: ME/CFS hat eine hohe Sterberate. Manche Erkrankte sterben an den Krankheiten, weil sie keine Hilfe erfahren. Andere entscheiden sich für den Suizid weil die Symptome nicht mehr aushaltbar sind und es keine Perspektive gibt.
Denn viele Betroffene sind vollständig alleine gelassen, da die meisten Ärzte nach wie vor nicht bereit sind, sich in die Materie dieser multi-systemischen Erkrankungen einzuarbeiten, die auf der Universität immer noch nicht gelehrt wird. Sie erleben - immer noch - Odysseen durch das Medizinsystem. Der Film berichtet daher auch über die fehlende Aufklärung, über Falschbehandlungen. Er zeigt die Einzelkämpfer unter den Forschern, die seit Jahren auf der Suche nach ausreichender Forschungsförderung sind, um ihre Studien durchführen zu können. Und er erzählt von Ärzten, die versuchen den Betroffenen in ihrer Not zu helfen.
Dienstag, 31. Dezember 2024
Die Schmetterlingsumarmung
Die Schmetterlingsumarmung ("Butterfly Hug" oder "Hug of self-love") hat sich bewährt, um den eigenen Stress herunterzuregulieren und sich selbst zu beruhigen.
Woher kommt die Übung?
Die Übung wurde zum ersten 1997 von den beiden Traumatherapeuten Lucina Artigas und Ignacio Jarero
eingesetzt, als sie Überlebende des Hurricans Pauline in
Mexiko betreuten. Die Überlebenden konnten sich in Ausnahmesituationen damit emotional stabilisieren.
Nach diesem erfolgreichen Einsatz fand die Übung ihren Platz in der Trauma- und Angsttherapie. Sie wird inzwischen jedoch auch im Alltag immer wieder angewendet.
Wie funktioniert die Übung?
- Kreuzen Sie die Arme über der Brust. Ihre Fingerspitzen sollten
unterhalb Ihrer Schlüsselbeine liegen. Achten Sie darauf, dass Ihre
Hände so vertikal wie möglich liegen, also eher Richtung Hals.
- Bewegen Sie anschließend sanft die Hände auf
und ab und klopfen bzw. tippen Sie mit den Fingerspitzen sanft auf die jeweilige Stelle
unter Ihrem Schlüsselbein. Dieses Tappen können Sie abwechselnd
links und rechts oder auch mit beiden Händen gleichzeitig ausführen.
- Bewegen Sie Ihre Hände in einem freien Rhythmus und einem angenehmen Tempo.
- Atmen Sie dabei langsam in den Bauch ein und länger wieder aus.
- Sie können gerne während dieser Bewegung die Augen schließen.
- Senken Sie die Arme wieder, wenn Sie das Gefühl haben, dass es ok ist.
Welches Prinzip steckt hinter der Übung?
Diese Technik wird auch als Duale Aufmerksamkeits-Stimulation
bezeichnet. Die ausführenden Personen beruhigen sich taktil durch eine bestimmte Bewegung und gedanklich durch Achtsamkeit. (Wichtig! Es handelt sich hierbei nicht um eine bilaterale
Hemisphärenstimulation wie beim EMDR).
Damit wirkt die Schmetterlings-Umarmung auf zwei Arten beruhigend.
Zum einen geben wir uns das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, wenn wir uns selbst umarmen. Zum andern fördert die angenehme Selbstberührung die Ausschüttung von Oxytocin, das wiederum eine stressregulierende Wirkung auf die Amygdala, unserem neuronales
Stresszentrum im Gehirn, hat.
Darüber hinaus wird der präfrontale Cortex durch die Achtsamkeit der Übung aktiviert, was den Stress minimiert. Dieser ist in
unserem Gehirn zuständig für die Verarbeitung von Emotionen und stellt
damit quasi unser Steuerungszentrum dar.
Quelle: Mauritz, Sebastian: Der Butterfly Hug - Schnell und einfach Stress regulieren
, auf https://www.resilienz-akademie.com/resilienz-hacks/butterfly-hug/
Montag, 30. Dezember 2024
Umfrage für junge Erwachsene mit dem Krankheitsbild ME/CFS: Probanden gesucht
ME/CFS ist vor allem bei jungen Menschen noch wenig erforscht. Noch weniger untersucht sind die sozialen Auswirkungen, die diese Krankheit für junge Menschen mit sich bringen.
Die Masterarbeit von Herrn Yared (Masterstudent an der Fachhochschule Nordwestschweiz) zielt darauf ab, die persönlichen Herausforderungen der Betroffenen (16-25 Jahren) in verschiedenen Lebensbereichen qualitativ zu untersuchen. Sie wird begleitet durch Prof. Dr. Tom Friedli (Dozent am Institut Soziale Arbeit und Gesundheit, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW).
- Gesucht werden Personen zwischen 16-25 Jahren mit ME/CFS.
- Die Erhebung dauert acht Wochen. Der Aufwand beträgt ca. 20min/Woche, wobei die Möglichkeit besteht, den Auftrag auf mehrere Tage aufzuteilen).
- Die Personen sollen mit audiovisuellen Mitteln einen Einblick in deren Leben
geben. Vorgesehen dafür sind Fotografien, Videos, Text- oder Sprachnachrichten.
- Dabei werden die Teilnehmer*innen gebeten, mindestens einmal pro Woche einen Einblick zu geben.
- Die audiovisuellen Dateien werden mit Hilfe eines Smartphones erzeugt, das der teilnehmenden Person gehört.
- Um den Datenschutz zu gewährleisten werden die Nachrichten mit dem Messenger «Threema» verschickt. Die anfallenden Kosten (ca. 6 CHF/Download von Threema) werden durch den Studenten zurückvergütet.
- Bei Fragen und Intresse bitte direkt an Herrn Yared melden:
0041-79 385 20 66 (auch via WhatsApp, Threema oder Signal möglich)
Sonntag, 22. Dezember 2024
Erschreckende Parallelen...
Was ich nicht wusste:
https://www.krebshilfe.de/50-jahre-deutsche-krebshilfe/mildred-scheel-gruenderin-und-visionaerin/
Donnerstag, 12. Dezember 2024
Artikel über ME/CFS im Nachschlagewerk für ärztliche Gutachter verfügbar
Seit Kurzem finden ärztliche Gutachter in der Online-Ausgabe des Nachschlagewerkes "Die Ärztliche Begutachtung" einen Artikel über ME/CFS. Gedruckt wird die Neuauflage des Nachschlagewerkes voraussichtlich ab März 2025 verfügbar sein.
Der Artikel wurde von einem Team um Prof. Dr. Scheibenbogen und Prof. Dr. Behrens verfasst. In diesem fassen sie nicht nur die wichtigsten Informationen zusammen, sondern verweisen auch auf weitere Quellen und Konsensuspapiere.
Daher ist es ratsam, diesen Artikel zu einem Gutachtertermin mitzunehmen bzw. auch bei notwendigen Entscheidungen an Ihre Kranken- oder Pflegekasse zu senden.
Sie finden den gesamten Artikel hier:
PS:
In Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit auf Basis der Bell-Skala empfinde ich die Einschätzung der Autoren wiederum recht sportlich bzw. idealistisch. Der Arbeitgeber, der in der Lage ist, einem Erkrankten eine Tätigkeit bzw. einen Arbeitsplatz mit all die genannten Anforderungen bereitzustellen, muss m.E. erst noch "gebacken" werden. Das ist in der heutigen Arbeitswelt einfach völlig unrealistisch. V.a. Klein- und Mittelunternehmen können sich so einen Arbeitnehmer mit den Ansprüchen und Einschränkungen garnicht mehr leisten.
Mittwoch, 11. Dezember 2024
Warum ich bei der aktuellen Zitronen-Challenge für ME/CFS nicht mitmache
Zurzeit geht eine Zitronen-Challenge von ME/CFS research viral.
Damit will die Organisation zum einen ME/CFS bekannter machen, zum anderen
Spenden generieren.
Vorab
Da ich selbst vor zwei Jahren für kurze Zeit mit einem früheren Gründer und
Geschäftsführer der Organisation ehrenamtlich zusammengearbeitet habe und
damals in einem 22seitigen Marketingkonzept eine Promi-Challenge vorgeschlagen
habe, bin ich persönlich betroffen angesichts der Tatsache, dass meine
damaligen Ideen verwendet werden, ohne mir Bescheid zu sagen. Damals wurden die
Vorschläge abgelehnt. Kein guter Stil… und angesichts der schlechten Umsetzung
sehr ernüchternd.
Warum ich nicht teilnehme
a) Eine Challenge ist für GESUNDE und PROMIS gedacht (siehe Ice Bucket Challenge).
Sie ist in der Regel nicht dazu da, dass Erkrankte sich in Videos erklären
müssen. Die Organisation ruft jedoch auch Betroffene dazu auf, in Zitronen zu
beißen.
b) Viele Betroffene haben große Probleme mit histaminhaltigen Lebensmitteln und
dürfen daher gar keine Zitrusfrüchte mehr zu sich nehmen. Ich z.B. würde
wahrscheinlich in einen anaphylaktischen Schock rutschen, wenn ich in eine
Zitrone beißen würde. Damit zeigt sich leider, dass die Organisation sich noch
nicht mal die Mühe gemacht hat, über die Erkrankung nachzudenken. Sie ruft
Erkrankte explizit auf, mitzumachen. Wenn man bedenkt, wie viele ME/CFSler aufgrund
der unzureichenden Aufklärung und Diagnostik noch nicht wissen, dass sie
Histaminprobleme haben könnten, kann das für einige sehr gefährlich werden bzw.
zu einem Crash führen.
c) Im Netz kursieren daher von Betroffenen u.a. Ideen, Zitronen auf ein Blatt
Papier zu malen und in das Blatt zu beißen. Damit wird schon deutlich, dass die
Challenge ins Aberwitzige abrutscht.
d) Es gab in der Vergangenheit und in der Gegenwart bereits einige Lemon Challenges,
die fast alle mit Spaß, Erfrischung, Gesundheit und Co. verbunden wurden. Siehe dazu auch folgenden Link: Zitronenschale essen – nach 45 Minuten wirst du high davon . Wenn
man nach „Lemon Challenge“ googelt, findet man daher zig Videos von lachenden Menschen und Wettbewerben, in denen es darum, geht, keine Miene zu verziehen. Damit ist das Thema leider
verfehlt. Der Streuverlust ist zudem zu groß.
e) Es stimmt traurig, dass für so eine schwere Erkrankung noch nicht mal ein
Alleinstellungsmerkmal gefunden wurde – sondern einfach frühere bzw. aktuelle Challenges
völlig unkreativ nachgeahmt wurden.
f) Da Zitronen für Frische, Energieschub, Gesundheit, Vitamine, prickelnder Spaß
und Co. stehen, ist der Versuch, den Zusammenhang zwischen einem Biss in die
Zitrone und der unaushaltbaren Reizüberflutung bei ME/CFS darzustellen, leider
gescheitert. Zitronen fördern die Darmgesundheit, geben Energie und Klarheit. Besser wäre es dann wirklich gewesen, garkeinen Zusammenhang
zwischen dem Zitronenbiss und der Erkrankung darstellen zu wollen. Damit könnte
man vielleicht noch leben. Ansonsten wird wieder verharmlost ohne Ende.
g) Die meisten gemeinnützigen Organisationen haben inzwischen begriffen, dass
die Spendenbereitschaft der Menschen steigt, wenn konkrete Projekte benannt
werden – und die Menschen sich dann entscheiden können, für welches Projekt sie
spenden wollen. Das macht inzwischen jeder gute Tierschutzverein sowie Unicef
oder, oder… . Bei ME/CFS research scheint diese Information noch nicht
angekommen zu sein.
h) Da ich persönlich manche Forschungsprojekte und -vorhaben in Deutschland zurzeit sehr kritisch sehe, würde ich nie ins Blaue hinein spenden. Andererseits gibt es Projekte, für die ich liebend gern spenden würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Hier fehlt mir jedoch die Transparenz und die Möglichkeit der zielgerichteten Spende bei ME/CFS research.
i) Darüber hinaus ist das Timing für viele Spendenwillige zu spät. Großspender bzw.
Firmen haben meist bereits im November entschieden, wofür sie spenden wollen.
Die meisten Weihnachtsfeiern fanden schon statt. Und auch die meisten Organisationen,
die zur Weihnachtszeit Spenden einsammeln, hatten sich bereits vorher brieflich
oder per Mail bei potentiellen Spendern gemeldet.
j) Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass viele Beteiligte mit Spaß an dieser
Aktion teilnehmen werden. Es wird eine Gaudi für viele werden. Wenn sie die brauchen, dann nur zu. Aber ich bezweifle stark, dass
die Challenge der erwünschten Erfolg bringen wird.
j) Da eine Challenge nur eine einmalige Chance birgt (missglückte Werbekampagnen kann man vergessen bzw. verbessern, eine Challenge bleibt in den Köpfen), ist wieder einmal eine Chance vertan, in Deutschland angemessen über die Erkrankung aufzuklären. Das ist wirklich schade.
Samstag, 7. Dezember 2024
Viel Leid, wenig Hilfe - Die Krankheit ME/CFS
Eingesperrt
in einem unsichtbaren Käfig – so fühlt sich das Leben für viele
ME/CFS-Betroffene an. Die Krankheit mit dem sperrigen Namen Myalgische
Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom macht einfachste
Handlungen wie Aufstehen oder Zähneputzen für Betroffene zur Tortur.
Jeder einzelne Tag ist ein unaufhörlicher Kampf gegen eine für gesunde
Menschen unvorstellbare Erschöpfung, gegen Schmerzen und gegen ein
Gesundheitswesen, das nicht auf ihre Bedürfnisse eingestellt ist.
Die Sendung des ORF ""Viel Leid, wenig Hilfe - Die Krankheit ME/CFS" zeigt deutlich, wie stark die Betroffenen eingeschränkt sind. Sie finden diese unter dem link
https://on.orf.at/video/14253831/dok-1-viel-leid-wenig-hilfe-die-krankheit-mecfs
Donnerstag, 5. Dezember 2024
Aufruf!! Nutzen Sie JETZT die Hotline für Long-Covid, MECFS und Post Vac
WICHTIG!!!!
Ihre Mithilfe ist gefragt
Wer also einen Beratungsbedarf hat oder gerade mit Antragstellungen beschäftigt ist, der möge doch bitte JETZT dort anrufen, damit die Initiatoren sehen, dass diese Unterstützung benötigt wird!
Sonntag, 1. Dezember 2024
Mikronährstofftherapie und notwendige Analysen: Deine Werte sind entscheidend!
Letztens erreichte mich in einem Newsletter eine Informationen über die aktuellen Höchstgrenzen bei Mikronährstoffen in Europa. Wie erwartet differieren diese von Land zu Land teilweise in einem hohen Maße: Nahrungsergänzungsmittel: Höchstmengen im europäischen Vergleich.
Diese Liste ist überraschend, verwunderlich und erschreckend.
Es ist paradox, dass z.B. ein Belgier 1 g Vitamin C zu sich nehmen darf, während uns in Deutschland theoretisch nur 250 mg zugestanden werden.
Schon öfters habe ich Artikel zu den gesetzlichen Höchstmengen gelesen, so zum Beispiel auch hier: Die Dosis macht das Gift.
Aber mich überfallt dann immer ein schlagartiges und heftiges Kopfschütteln.
Ich kann verstehen, dass Verbraucherzentralen davor warnen, zu sorglos Nährstoffe zu sich zu nehmen. Denn Überdosierungen sind teilweise gefährlich und bergen hohe Risiken.
Zudem begegnen mir in den Selbsthilfeforen immer wieder Menschen, die
Mikronährstoffe auf gut Glück und damit ohne vorherige Analyse
einnehmen. Sie wissen daher nicht, ob sich ihre entsprechenden Werte vor
der Einnahme in einem Mangel oder gar in einem Überschuss bewegt haben. Und sie kontrollieren ihre Verlaufswerte nicht. Damit können sie auf keinerlei Basis herausfinden, wie viel wirklich notwendig ist. Dieses Verhalten ist teilweise hochriskant. Überdosierungen bei Vitamin D, Molybdän, Selen, Vitamin B6 etc. etc. sind toxisch und können heftige Nebenwirkungen haben.
Aber man sollte sich über eines im Klaren sein:
Nicht der Staat entscheidet, wie viel ein Mensch an Nahrungsergänzungen benötigt, sondern der individuelle Mikronährstoff-Status. Leider wird dieser innerhalb des deutschen kassenärztlichen Gesundheitssystems nicht erhoben, so dass es immer eine teure Privatleistung bleibt, seine eigenen Werte zu kennen. Aber es lohnt sich!
Während gesunde Menschen weniger spezielle Mikronährstoffpräparate benötigen, verbrauchen Erkrankte diese teilweise in hohen Mengen - aufgrund ihrer höheren Belastung, aufgrund von Medikamenten oder wegen ihrer Erkrankung. Auch die Genetik, die manchen Nährstoffmangel gut erklärt, spielt eine große Rolle - was in Europa bisher meist übersehen wird.
Daher:
Lassen Sie sich von diesen Tabellen, Vorgaben etc nicht irreführen. Ihre individuelle Mikronährstoff-Werte sind die Basis, auf derer Sie und Ihr Behandler entscheiden sollten, wie viel Sie benötigen.
Auch ich "verstoße" gegen etliche Bestimmungen, wenn ich diese Tabelle so anschaue. Mein Körper braucht teilweise sehr viel mehr an Mikronährstoffen aufgrund der schweren Erkrankung, was meinen Behandlern auch klar ist. Und das gestehe ich ihm auch zu.
Samstag, 30. November 2024
Informationsblatt für Physiotherapeuten auf der Homepage des deutschen ME/CFS-Verbandes erhältlich
In diesem Blog wurde bereits ein Beitrag zum Thema "Physiotherapie und ME/CFS" veröffentlicht.
In diesem werden die Besonderheiten der Erkrankung erläutert sowie die Notwendigkeit des Pacings betont. Basierend darauf wird auf einige Quellen des internationen Physiotherapie-Verbandes verlinkt.
Die deutsche Gesellschaft für ME/CFS bietet darüber hinaus seit Kurzem ein Informationsblatt als Download an, das problemlos ausgedruckt und an die behandelnden Therapeuten ausgehändigt werden kann.
Sie finden das Informationsblatt hier.
Montag, 25. November 2024
BC007: Der Krimi geht weiter
Bericht vom 3. Long Covid Kongress am 25.11.2024 in Berlin:
Die reCOVer Studie, die von ihr geleitet und beaufsichtigt wurde, kommt interessanterweise zu anderen Ergebnissen als Berlin. So könne sie z.B. signifikante Unterschiede in der Placebo- und der BC007-Gruppe feststellen, was durch Untersuchungen in Spezial-MRTs von Siemens belegt werden könne.
Am Nachmittag war ein längerer Vortrag von Dr. Hohberger eingeplant, zudem es bisher leider keine öffentlich zugänglichen Daten gibt.
Dem Medikament muss auf jeden Fall eine Chance gegeben werden! Weitere Forschungen sind dringend notwendig, um das Potenzial des Medikaments für viele Betroffene zu entdecken und fortzuentwickeln!
Freitag, 22. November 2024
Prof. Dr. Stark Live Expert Session: Ein Patienten-Werkzeugkasten für stressige (Weihnachts)zeiten
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür – und obwohl sie eine Zeit der Ruhe und Besinnung sein sollte, empfinden viele sie als besonders anstrengend und emotional belastend.
Die festliche Hektik, die Erwartungen und der soziale Druck werden
schnell zu viel. Für Menschen mit ME/CFS, LongCovid & PostVac ist
diese Zeit oft eine doppelte Herausforderung – sowohl körperlich als auch mental.
Vielleicht
kennen Sie das auch: Die Erschöpfung fühlt sich ohnehin schon
erdrückend an, und doch möchten Sie genau wie jeder andere die festliche
Zeit genießen – Momente der Ruhe finden, sich mit anderen verbinden und
den Zauber dieser Jahreszeit spüren.
Aber es fällt schwer, sich diesen
kleinen Freuden hinzugeben, wenn der Körper am Limit ist und der Geist
nicht zur Ruhe kommt.
In der kommenden LIVE Expert Session am 09.Dezember um 18 h bietet
Prof. Dr. Stark daher einen „Werkzeugkasten“ an bewährten Techniken,
Methoden und
Impulsen, die Sie in stressigen oder schwierigen Momenten
stabilisieren und Ihnen helfen, in dieser Zeit das innere Gleichgewicht
zu bewahren.
Mittwoch, 20. November 2024
Hart, aber fair
Heute noch ein TV-Tipp:
"Hart, aber fair: Das Corona-Trauma: Was hat die Pandemie mit uns gemacht" im ARD
Bei »Hart aber fair« diskutieren unter anderem der Gesundheitsminister Karl Lauterbach, Eckart von
Hirschhausen, Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung sowie Betroffene über gesundheitliche und gesellschaftliche
Spätfolgen von Corona.
U.a. wird über die Dokumentation von Dr. Hirschhausen (hier zu finden) gesprochen. In dieser Dokumentation werden v.a. Themen wie Long Covid, ME/CFS, Post Vacc sowie psychische Störungen von Kindern und Jugendlichen nach dem langen Lockdown thematisiert - und aufgezeigt, wie vieles nach wie vor im Argen ist und wie viele Betroffene nach wie vor auf Hilfe, Anerkennung und Unterstützung warten.
In der Diskussion werden aber auch weitere Fragen wie z.B. Lockdown, Impfpflicht angesprochen - in einer Offenheit, die bisher fehlte.
Was m.E. jedoch völlig unnötig ist, sind die Spitzen des Gesundheitsministers gegenüber der FDP. Angesichts der Tatsache, dass während der Corona-Pandemie das Gesundheitsministerium von einem CDU- oder einem SPD-Politiker geführt wurde - und die FDP zudem zeitweise garnicht in der Regierung war, führt das wirklich zu weit - und ähnelt eher einem Wahlkampf anstatt einem ehrlichen Versuch der Aufarbeitung.
Wenn man sich bewusst macht, dass die nächste Pandemie aufgrund unseres globalen Lebenswandels jederzeit eintreten kann, stellt Hirschhausen wiederum die einzig richtige Frage: "Wie können wir aus der Scheiße lernen?"
Für Antworten war in dieser Diskussion kein Raum. Diese müssen anderweitig und im gesellschaftlichen, offenen Diskurs gefunden werden, in denen sich frühere Verantwortliche auch nicht scheuen sollten, Verantwortung zu übernehmen. Das gilt m.E. auch für die Impfhersteller, die immer noch die Klagen der Impfgeschädigten verschleppen und ein Gesundheitssystem, dass weder für Long Covid- noch für ME/CFS-Betroffene noch für Post Vacc-Geschädigte genügend Diagnostik- und Versorgungszentren aufgebaut hat. Nach wie vor kämpfen die Erkrankten um die Anerkennung ihrer Erkrankungen bei Krankenkassen, Versorgungsämtern und Rententrägern.
Mehr Informationen zu der Sendung finden Sie u.a. hier:
Spiegel: Corona-Talk bei »Hart aber fair« »Wie können wir aus der Scheiße lernen?«
ntv: "Hart aber fair" zu Corona Viele Kinder leiden noch heute unter den Folgen
BC007-Aus: Warum wird die noch laufende reCOVer-Studie an der Uniklinik Erlangen vergessen?
In der letzten Wochen veröffentlichte die Firma Cures AG eine Stellungnahme zum "Aus" des Medikamentenwirkstoffs BC007.
Auch ich berichtete darüber:
https://www.lebenmitmecfs.de/2024/11/erfolgversprechende-forschung-vor-dem.html
Nun stellt sich jedoch dank einiger guter Journalisten heraus, dass beileibe noch nicht alle Studien beendet wurden. Die reCOVer Studie der Universitätsklinik Erlangen unter der Federführung von PD Dr. Dr. Bettina Hohberger läuft noch.
Sie berichtete folgendes:
"Da das Studiendesign der firmeneigenen Phase-II-Studie der Berlin Cures
GmbH ein anderes ist als das der universitären Phase-II-Studie reCOVer,
kann von deren Ergebnissen nicht auf die Ergebnisse von reCOVer
geschlossen werden. Aktuell ist die finale Auswertung von reCOVer noch
ausstehend."
Quelle: BC007 - Rückschlag bei Post-Covid-Forschung
Über die ReCOVer-Studie finden Sie hier weitere Informationen:
reCOVer: Das Auge als Fenster zum Körper Einfluss von Autoantikörpern auf die Durchblutung bei Patientinnen und Patienten mit Long-COVID
Klar ist inzwischen, dass eine einmalige Gabe nicht ausreicht. Aber alle anderen Ergebnisse der Studie sind noch unklar.
Das Handeln der Medikamentenfirma ist wieder einmal rätselhaft - genauso rätselhaft wie vor zwei Jahren, als die bereits angekündigte ME/CFS-Studie mit dem Medikamentenwirkstoff plötzlich abgeblasen wurde, obwohl die dafür notwendigen 5 Mio. EUR bereits zur Verfügung standen durch Spenden und Gelder der bayrischen Landesregierung.
Der Insolvenzantrag der Berliner Cure GmbH kann kein Grund sein. Denn der Holding Cure AG geht es gut. Sie könnte die deutsche Gesellschaft weiterhin stützen, wenn ihr wirklich an einer grundlegenden weiteren Forschung liegen würde.
"Alles hat seine Zeit": Warum Abstand von Selbsthilfegruppen auch gut tun kann
Im letzten Jahr habe ich mich aus einem sehr starken Bauchgefühl heraus aus fast allen Selbsthilfegruppen abgemeldet, die mich über Jahre be...
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Gerade wurde in einem Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung über eine erste Studie zu Naltrexone bei Long Covid und ME/ CFS berichtet http...
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Eine Studie über die Behandlung von Post-COVID-Syndrom (PCS) mit Amifampridin macht Hoffnung: Bei fünf PatientInnen führte die Einnahme ...
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Die Therapie eines Mastzellaktivierungssyndroms besteht in erster Linie darin, die mastzellaktivierenden Trigger zu vermeiden. Dies kann die...

















