In England tritt das ein, was sich ME/CFS-Betroffene auf der ganzen Welt wünschen:
Eine Prominente ist an ME/CFS erkrankt und hat ein Interview gegeben.
Mit dem Outing der ehemaligen Olympia-Teilnehmerin Beth Dobbin haben bisher 360 Sportler einen Brief an den Premierminister unterzeichnet, in dem er auffordert wird, die ehemalige Sprinterin Beth Dobbin zu treffen und sich zu mehr Mittel für die ME-Forschung zu verpflichten.
Dobbin, 32, enthüllte kürzlich in einem Interview mit BBC Sport, dass bei ihr "lebensdezimierende" ME (myalgische Enzephalomyelitis) diagnostiziert wurde und infolgedessen mehr als 22 Stunden pro Tag im Bett verbringt.
Am 21. Oktober schrieb Dobbin an die Premierministerin, erhielt aber keine Antwort.
Zu den 360 Sportlern, die nun den Brief unterzeichnet haben, gehören Everton-Manager David Moyes, seine US-amerikanische Frauenkollegin Emma Hayes, die ehemalige Chelsea- und England-Innenverteidigerin Millie Bright sowie die Athleten Laura Muir, Eilish McColgan und Adam Gemili.
Zwischen 2019 und 2024 haben britische Forschungsförderer nur £ 6,6 Mio. in der Finanzierung der Forschung an ME bereitgestellt, verglichen mit £ 79,1 Mio. für Parkinson und £ 496,4 Mio. für Demenz.
Quelle: https://www.bbc.com/sport/athletics/articles/c63r53wvy4q5o?fbclid=IwY2xjawVXH0BleHRuA2FlbQIxMQBwZG9mAXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR8JdNPEfHh60lpUb37PiK4aHns_1GgNZ7wA5KFGk5u-fWUQAsjyszObTL2g8Q_aem_TensEq1ngSxM4KJkQKhQFQ
