Einen interessanten Artikel passend zu diesem Monat habe ich vor einigen Tagen erhalten:
Mir war bisher nicht bewusst, dass es für das Phänomen der Krankheitsverschlechterung im Oktober im Englischen bereits einen Namen gibt.
Die Wissenschaft hat für dieses Phänomen noch keine zufriedenstellenden Antworten gefunden.
Was ME und Long COVID betrifft, so gibt es bisher nur eine Handvoll Studien, die Zusammenhänge zwischen Wetter und diesen Krankheiten sowie verwandten Krankheiten wie Fibromyalgie festzuhalten.
Eine Studie aus dem Jahr 2024, in der 58 Frauen mit ME in der Gegend von Birmingham, Alabama, untersucht wurden, zeigte, dass Wetterbedingungen, die die Luftverschmutzung am stärksten mit Verschlechterungen der Symptome korrelierten - nicht mit Temperatur, Tageslicht oder barometrischem Druck. Selbst wenn die Luftverschmutzung im Allgemeinen als akzeptabel angesehen wurde, berichteten die Patienten an Tagen mit schlechterer Luftqualität immer noch über mehr Symptome.
Chloe Lisette Jones, eine Ärztin für klinische Neuropsychologie und eine der Autoren dieser Studie, sagte, sie sei überrascht, ein so starkes Signal zwischen Luftqualität und selbstberichteten Messungen von Schmerzen und Müdigkeit zu sehen. Sie sagte auch, sie sei besorgt, dass es mit dem Klimawandel extremere Wetterschwankungen und Naturkatastrophen geben wird, die die Verwundbarkeit von kranken und behinderten Menschen erhöhen werden.
Für andere wiederum kann es die Schimmelproblematik sein, da sich die Schimmelpilze im Herbst im Freien verändern oder mit anderen gefährlichen Chemikalien in der Umwelt interagieren.
Und Dritte wiederum fühlen sich im Winter besser. Hier stellen manche fest, dass der ständige Lärm von Rasenmähern und anderen Hofgeräten während der wärmeren Monate für eine starke Belastung sorgt.
Auf der anderen Seite haben Vierte wiederum im kalten Winter Probleme aufgrund des zusätzlichen Energiebedarfs durch kalte Winde, Eis und Schnee.
Auf der anderen Seite haben Vierte wiederum im kalten Winter Probleme aufgrund des zusätzlichen Energiebedarfs durch kalte Winde, Eis und Schnee.
Ich selbst habe meine besten Zeit immer in der Zeit von April bis September, was eindeutig an der Wärme liegt. Meine Muskeln sind dann weicher, ich trage nicht so schwere Jacken und ich kann länger draußen verweilen, was mir einfach gut tut. Gleichzeitig gebe ich jedoch auch zu, dass die vielen lauten Motorräder in der Zeit mich manchmal sehr belasten.
Ab Herbst wiederum machen meine Muskeln oft dicht, v.a. bei feuchtem Wind, der durch die Haut kriecht. Der Energieaufwand ist zudem sehr viel höher während eines Spaziergangs - und ich muss mich sehr warm anziehen. Die Ruhe wiederum, die auf den Straßen einkehrt, genieße ich sehr.
Am schlimmsten jedoch sind für mich Stürme und Gegenwind. Dann schlagen meine Mastzellen Alarm.
Wie ergeht es Euch?